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Vogelpfad Carlsfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vogelpfad Carlsfeld

Der Wiesenpieper

Wiesenpieper

Foto: Jan Gläßer, Grießbach

„Der Wiesenpieper startet von einem Zaunpfosten und steigt flatternd  auf zwanzig Meter Höhe empor, bis er schon verdammt nahe an der Spitze der jungen Eiche ist; sein ‚Zi-zi-zi‘-Gesang wird schneller. Dann lässt er sich auf halb ausgebreiteten Schwingen ängstlich wieder fallen, mit einem tonlosen Abschiedstriller. Eine Entschuldigung dafür, dass er gegen den freudvollen Radau der benachbarten Lerche angesungen hat. Aber ich sympathisiere mit ihm: Ich kann auch keinen Ton pfeifen.“
John Lewis-Stempel, „Ein Stück Land. Mein Leben mit Pflanzen und Tieren“

„Wiesenpieper sind die Trottel der Vogelwelt. Opfer des bösartigen Hochstaplers Kuckuck und Beute für charismatische Merline, Kornweihen und Sperber. Füchse und Wiesel rauben ihre Eier. Aber ich stimme Hudson zu (W.H. Hudson, englischer Schriftsteller): Wer beobachtet, wie der gefleckte Vogel ‚auf seinen hübschen rosa Beinchen in Gras und Heide herumkraucht, sieht, wie seine großen dunklen Augen voll schüchterner Neugierde den menschlichen Blick erwidern und dem angestrengten Klimpern lauscht, […] mit dem er höher und höher fliegt, kann nicht anders, als den Wiesenpieper zu mögen – diesen armen kleinen gefiederten Narren.“
John Lewis-Stempel, „Ein Stück Land. Mein Leben mit Pflanzen und Tieren“