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Vogelpfad Carlsfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vogelpfad Carlsfeld

Die Feldlerche

Feldlerche

Foto: Jan Gläßer, Grießbach

„An ihren bunten Liedern klettert die Lerche selig in die Luft.“
Nikolaus Lenau (1802-1850)

„Wie reich wird vor allem durch die Lautäußerungen das Leben der Tiere. Wie vergrößern sie damit die Reichweite ihrer Mitteilung. Im dichten Walde, in finsterer Nacht, wo das Auge nichts mehr wahrnimmt, da kündet der Ruf, das Lied, der leiseste Locklaut noch von seinem Träger, sagt etwas aus von seinem Sinnen und Trachten, von seiner Stimmung. Hoch oben im Himmel, ein schwindender Punkt ist die aufsteigende Lerche; aber der Punkt ist ein Gesang, vom hohen Himmel herab verjubelt ein unscheinbarer Sänger sein Dasein. Gestaltung des Atemstromes wird Kundgabe der Daseinsfülle des Tieres.“
Adolf Portmann (1897-1982), „Vom Bild der Natur“

„Die Lerchen zu beschreiben ist überflüssig, denn größer und schlanker als ein Sperling, doch mit ähnlichem Gefieder, ist der Vogel so häufig, dass niemand ihn übersehen kann.“
Johann Friedrich Naumann (1780–1857)

„Man muss kein Pessimist sein, um davon auszugehen, dass die Fluren verloren sind. Bei den gegenwärtig forcierten Wirtschaftsformen wird nur ein verschwindend geringer Teil der Artenvielfalt darauf überleben. Über Blumenwiesen umhergaukelnde bunte Schmetterlinge sind nostalgische Wunschbilder, die sich an jenen besseren Zeiten orientieren, als die Luft über den Fluren noch frisch und nicht voller Güllgestank war, als die Lerchen noch sangen, Rebhühner und Hasen lebten und Spaziergänge ‚ins Grüne‘ verlockend waren. Beim ‚weiter so‘, wie gegenwärtig, wird sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern. Eher verschlechtert sich die Lage für die Natur weiter. Inzwischen werden auch frühere Grenzertragsböden für die Produktion von Energiepflanzen in Monokulturen verwendet.“
Josef H. Reichholf, „Das Verschwinden der Schmetterlinge und was dagegen unternommen werden sollte“