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Vogelpfad Carlsfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vogelpfad Carlsfeld

Das Braunkehlchen

Braunkehlchen

Foto: Jan Gläßer, Grießbach

„Der hübsche Gesang besteht aus verschiedenen kurzen Strophen voller und reiner Töne, welche in vielfacher Abwechslung vorgetragen und in welche, je nach der Gegend, anderer Vögel Stimmen, so Teile aus den Liedern des Grünlings, Stieglitzes, Hänflings, des Finken, der Grasmücke usw., verwebt werden. Die Braunkehlchen singen bis zu Anfang des Juli fleißig, beginnen frühzeitig, schweigen tagsüber selten und lassen sich bis in die Nacht hinein hören.“
Alfred Brehm (1829-1884), „Brehms Tierleben in 12 Bänden“

„Ein Trauerspiel, wie dieser braunkehlige 'Wiesenschmätzer', der noch in meiner Schulzeit in nahezu jeder Wiese mit Hochstauden im ganzen Land anzutreffen war, vor allem durch intensive Landwirtschaft vernichtet wird. Größere Restbestände, insgesamt etwa 20 000 Brutpaare, leben - wie lange wohl noch - im Nordosten. Ein klägliches Überbleibsel von einst mehreren Millionen Brutpaaren. Im Nachbarland Luxemburg ist die Art bereits ganz ausgestorben."
Peter Berthold „Unsere einzigartige Vogelwelt“

Braunkehlchen

Welch trauriger Mai,
wenn über nickenden Blumenköpfen,
silbrigen Weidentrieben
oder verwitternden Wiesenpflöcken
Dein hellsprödes, eigentümliches Singen
nicht mehr erklingt.

Bliebe Dein Lieblingsplatz
an der kleinen Erle verwaist,
fehlten mir Deine bunten Tupfen sosehr,
daß ehemals leuchtende,
mir Erneuerung versprechende Frühlingswiesen
zu einfältigen Wiesenäckern
verkümmern.

Hans Uhl