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Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe zur biologischen Vielfalt in der Region geht in die 5. Runde »

Zschorlauer befreien sich vom Müll »

Veranstaltung des NABU zur biologischen Vielfalt im Wald »

Weitere Veranstaltungen 2019 »

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe zur biologischen Vielfalt in der Region geht in die 5. Runde

Ernährung
Wir leben in einer globalisierten Welt mit ihren Sonnen-, aber auch Schattenseiten. In keinem Bereich wird das deutlicher als bei der Ernährung. Der profunde Kenner ihrer Geschichte, Volker Schmidt, nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, macht deutlich, wie wenig von den Essgewohnheiten unserer Vorfahren überlebt hat und auch weiter verloren geht. Wie macht sich das in unserer Landschaft bemerkbar? Darauf darf man gespannt sein. Der Landschaftspflegeverband wird konkrete Beispiele aus der Region vorstellen und zeigen, wie man schon heute mehr „Region“ auf den
Teller bringen und genießen kann und dadurch mitbestimmt, wie es „vor der Haustür“ aussieht. Zudem bieten einige regionale Anbieter Kostproben aus ihrem Angebot an.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Zschorlauer befreien sich vom Mül

FND Türkschacht
Foto: Matthias Scheffler
Gemeinschaftsaktion am Fuße des Steinbergs

Bei einigen Zeitgenossen ist es leider keine Selbstverständlichkeit, dass man seinen Müll mit nach Hause nimmt und dort ordentlich entsorgt, was ja beileibe kein allzu komplizierter Akt ist. Was sie dazu bewegen mag, das bleibt ihr Geheimnis. Die Folgen sind indes unübersehbar, wenn man die Landschaft durchstreift: Müll aller Orten und Müll aller Art, ob nun als Reifen, Flasche, Karton, Plastikfolie oder was auch immer.
Um zumindest das Gröbste zu beseitigen, rufen Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V., NABU Aue-Schwarzenberg e.V., Allianz Generalvertretung Rene Herrmann, Fleischerei König und Gemeinde Zschorlau am Sonnabend, den 27.04., um 9.00 Uhr alle Einwohner, insbesondere Familien mit Kindern, zu einer Müllsammelaktion auf.
Getroffen wird sich an zwei Standorten: am Türkschacht und an der Einmündung des Arbeiterwegs an der Straße von Zschorlau nach Albernau,
Gegen 11.30 gibt es dann als Dankeschön eine kleine Abschlussveranstaltung am Türkschacht. Dort werden Informationen und praktische Hinweise zum Vogel- und Insektenschutz, zu naturnahen Gärten gegeben und was man sonst noch so alles tun kann, um der Natur vor der Haustür zu helfen. Außerdem werden zwei Informationstafeln aufgestellt, auf denen die Bedeutung des mitten in der Agrarlandschaft gelegenen Flächennaturdenkmals „Türkschachthalde“ für die Tier- und Pflanzenwelt dargestellt wird.
Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Die Veranstalter hoffen auf eine rege Beteiligung.

Veranstaltung des NABU zur biologischen Vielfalt im Wald

Rothirsch

Der Rothirsch ist eigentlich eine tagaktive, das Offenland liebende Art, die rein theoretisch in weiten Teilen unserer Landschaft ihr Auskommen finden könnte. Die aktuellen Vorkommen im sächsischen Erzgebirge beschränken sich allerdings weitgehend auf die Wälder auf dem Kamm und dessen Nähe. Grund dafür ist die straffe Bejagung, der die Art ausgesetzt war und ist, weil sie als „Waldschädling“ gilt, der die natürliche Waldverjüngung und damit den anvisierten Waldumbau behindert. Dessen Notwendigkeit und die schon erzielten Erfolge stellt niemand in Frage. Aber gehört der Rothirsch nicht auch zum Wald, nicht nur die Bäume? „Schießt“ man zurzeit vielleicht nicht etwas über das Ziel hinaus? Die Art und Weise der Bejagung hat den Rothirsch jedenfalls zu einer verängstigten „Eule“ gemacht, die sich nur noch ungern aus der Deckung wagt. Beobachtungen sind wie ein Sechser im Lotto, Brunft findet kaum noch statt. Heiß diskutierte Phänomene, die viele Bürger, die es noch anders kennen, ins Grübeln kommen lässt. Ist das wirklich unumgänglich?
Im Rahmen der Veranstaltung referieren der Forstfachmann Wilhelm Bode und der Wildbiologe Professor Dr. Sven Herzog von der TU Dresden über die verschiedenen Aspekte zu Wald und Wild. Ziel der Veranstaltung soll es sein, die Bürger über das Thema mit Bezug zum Erzgebirge zu informieren sowie Möglichkeiten und Wege zu einem „friedlicheren“ Miteinander von Wald und Wild aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Rothirsch, diese seit Jahrhunderten zwischen den Fronten stehende, überaus eindrucksvolle Tierart - der letzte große Pflanzenfresser, der uns noch geblieben ist - hat es verdient, dass man endlich angemessen mit ihm umgeht und ihm ein einigermaßen artgerechtes Leben zugesteht. Er könnte durchaus ein Symbol sein für den dringend notwendigen anständigen Umgang mit der heimischen Natur überhaupt, für mehr Ehrfurcht vor dem Leben, für den alle Interessengruppen gemeinsam eintreten sollten: Landnutzer, Förster, Jäger, Naturschützer und Naturfreunde. Diese vom NABU Aue-Schwarzenberg organisierte Veranstaltung möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Rothirsch

Foto: Jan Gläßer, Grießbach (naturfotoerzgebirge.de)

Weiterer Veranstaltungshinweis:

Der langjährige Leiter der Saarländischen Landesforstverwaltung Wilhelm Bode stellt am 06.05.2019, 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz sein Buch "Hirsche" vor.

Veranstaltungen 2019

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Nähere Details zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Seite Aktuelles!